Das Leisthaus
Das aufwendig im Stil der Weserrenaissance verzierte Leisthaus wurde im 16. Jahrhundert im Auftrag des Patriziers und Kornhändlers Gerd Leist erbaut. An der Fassade befinden sich vergoldete Neidköpfe, ein im Mittelalter übliches Bauelement. Die fratzenhaften Köpfe von Menschen, Tieren oder fabelhaften Wesen sollten Unheil und Böses abwehren. Heute findet der Besucher dort das, derzeit im Umbau befindliche, Museum der Stadt Hameln.

